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oxidierend / neutral / reduzierend - im Kohlefeuer

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Thorkell

41, Männlich

Beiträge: 255

Re: oxidierend / neutral / reduzierend - im Kohlefeuer

von Thorkell am 08.02.2019 08:39

Hi Martin, 
falls du jetzt ein größeres /längeres Feuer brauchen solltest, hätte ich einen Vorschlag für ein Experiment.     Die Kohle brennt ja immer nur dort mit Schmiedetemperatur wo sie direkt mit Luft angeblasen wird.   Das bleibt aber mit oder ohne Begrenzung dank deiner Düsengröße immer gleich.

Du könntest mal mit ganz einfachen Mitteln versuchen den Luftstrom aufzufächern. Denke das gibt Verluste beim Wirkungsgrad , musst du halt die Düse weiter aufmachen als im Normalbetrieb.  Das Prinzip wende ich bei mir sehr erfolgreich an , aber eben nicht in einer klassischen Esse sondern in meiner Eigenkonstruktion.

Schneide ein Blech mit mindestens 5mm Stärke so zu,  dass es auf halber Höhe in deiner Feuerschale rundum bündig zu liegen kommt. Gegen verrutschen evtl. Stützbleche anheften . Dann für ein wahlweise längeres oder breiteres Feuer ein Lochbild mit 6mm Bohrer setzen.  Direkt über dem Düsenring der Esse würde ich weniger dicht bohren, die Luft nimmt sonst vermehrt den Weg des geringsten Widerstands.    Ich denke damit kannst du die Dimension des Glutbetts steuern.  Zur Not mal ein paar Löcher wieder zuschweißen und neu anordnen.
Bei mir klappt das super, gehe also davon aus dass es sich auch in eine vorgefertigte Esse einbringen lässt.

Die Skizze ist grottich ,hoffe aber sie hilft beim Verständnis. 

20190208_082502.jpg

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Feuerkaefer

57, Männlich

Beiträge: 639

Re: oxidierend / neutral / reduzierend - im Kohlefeuer

von Feuerkaefer am 08.02.2019 08:55

Ich habe mich wohl etwas mißverständlich ausgedrückt ich brauche kein Längeres Feuer, also auch keine Konstuktion. Ich mußte nur mein Kleines tiefes Feuer etwas höher legen um die langen Werkstücke über den Essenrand hinaus durchzustecken. Ich komme mit den 20 cm länge gut klar sind bei 80 cm Schwertlänge  ja nur 4 Hitzen die recht schnell gehen.

Schwingt den Hammer!
Gruß Martin

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Thorkell

41, Männlich

Beiträge: 255

Re: oxidierend / neutral / reduzierend - im Kohlefeuer

von Thorkell am 08.02.2019 09:21

Alles klar . Sorry, habe Dich dann wohl missverstanden 😅🤗

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krummundschief

48, Männlich

Beiträge: 84

Re: oxidierend / neutral / reduzierend - im Kohlefeuer

von krummundschief am 08.02.2019 17:46

Martin,
Nur mal Interesse halber..., wie tief ist denn Dein Feuer?

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Feuerkaefer

57, Männlich

Beiträge: 639

Re: oxidierend / neutral / reduzierend - im Kohlefeuer

von Feuerkaefer am 08.02.2019 18:06

Ich kann das bei rund 15 cm halten. Habe das aber noch nicht explizied ausprobiert nur habe ich heute mal hingesehen auf grund des Postes Gestern. Durchmesser geschätzt um die 18 cm und Tiefe ohne Probleme 12-15 cm ohne das ich das irgendwie wollte. Wenn iches auf 25 cm im Durchmesser schichten würde bekomme ich sicher auch 20 cm hin. Wohl gemerkt ohne Steinbegrenzung nur Kohle.

Schwingt den Hammer!
Gruß Martin

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krummundschief

48, Männlich

Beiträge: 84

Re: oxidierend / neutral / reduzierend - im Kohlefeuer

von krummundschief am 08.02.2019 18:12

Oh ich merke, ich habe mich unklar ausgedrückt... sorry.
 
Meinte eigentlich, wie tief Deine Feuerschüssel ist

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.02.2019 18:13.

Feuerkaefer

57, Männlich

Beiträge: 639

Re: oxidierend / neutral / reduzierend - im Kohlefeuer

von Feuerkaefer am 08.02.2019 19:01

Die Schüssel ist ca 5 cm Tief aber auch nicht nachgemessen, nur geschätzt.

Schwingt den Hammer!
Gruß Martin

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.02.2019 19:03.

krummundschief

48, Männlich

Beiträge: 84

Re: oxidierend / neutral / reduzierend - im Kohlefeuer

von krummundschief am 08.02.2019 19:11

Ok, dann haben wir wahrscheinlich die gleiche Feuerschüssel, meine ist in etwa auch so dimensioniert, wie Du schreibst.
 
Ich habe gestern das erste Mal mit der provisorischen Feuerbegrenzung gearbeitet und bin mir auch nicht sicher ob sich das nun direkt auf den Kohleverbrauch ausgewirkt hat. Ich finde nur das Feuer fällt nicht so leicht auseinander und läßt sich daher etwas leichter steuern.
 
Die Variante, bei der man die komplette Platte des Schmiedeherdes mit Kohlen auffüllt und dadurch die Höhe des Feuers erreicht habe ich kürzlich auch probiert.
 
Was mir daran gut gefallen hat war, daß man es leichter hat rings um das Feuer herum Kohle abflammen zu lassen und dann, wenn man es immer mal wieder umschichtet über kurz oder lang, fast nur noch abgegaste Kohle auf der Platte liegen hat.

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