Hammerschmiede to go

16. Januar 2016 um 19:27

Ich möchte Euch heute mal den Neubau der mobilen Hammerschmiede "to go" vorstellen, die wir in 2015 gebaut haben.

 

Es ist ein fertiges Schmiedegebäude, 6 m lang und 2,5 m breit, in Leichtbauweise hergestellt, das Ganze auf einem Anhänger zum transportieren und Absetzen vor Ort. Dabei wird die Schmiede angehoben, der Hänger unten rausgefahren und dann auf den Boden abgesetzt.

Innen ist eine komplette Hammerschmiede drin: Lufthammer, Feuer, Blasebalg, Gebläse, Werkbank, Amboss, Schmiedeschraubstock, Sperrhorn etc.

Die Inneneinrichtung incl. Elektrik ist original 1920. Ein Airbrush-Künstler hat innen eine 3D Optik einer alten Hammerschmiede an Rück- und Seitenwand angebracht, so dass die Werkstatt sehr tief wirkt.

Erst mal ein Testbild der aufgesattelten und fahrfertigen Version, alle Klappen sind geschlossen.

Weitere Bilder folgen.

Bitte gebt mal Eure Meinung ab.

 

Grüße

Mirko

 

FullSizeRender.jpg

Mirko Günther www.damastklinge.de Schmiedemuseum

Re: Wie macht der Neeman das nur?

31. März 2015 um 20:22
Auf Anfrage:

Stichwort:

"Axe Test "oder " autine axe failed" bei youtube.
Mirko Günther www.damastklinge.de Schmiedemuseum

Re: Wie macht der Neeman das nur?

31. März 2015 um 19:53

jetzt reissts mich....schaut Euch mal alle Videos, wirklich alle, auch die vom Axttester aus den USA an, danach kommt ihr drauf.

ein Tipp: Grundkörper absetzen, lochen, fertigschmieden, Tülle aus starkwandigem Rohr formen, schweißen ( viele Nähte ) schleifen, schleifen, schleifen, bis alles weg ist und nochmal glühen, dann siehts aus, wie 1800.

Ich kenn die Teile, sorry, aber da steig ich aus.

Der Axtschmied ist ein Schmied und kein Schweißfachmann.

PS:  und wir reden hier nicht übers Feuerschweißen.

Ich mach Euch ein Breitbeil mit 4 Kilo und 40 cm Klinge aus einem Stück ohne Schweißgerät und Flex.

Ich möchte hier niemand in die Pfanne hauen, aber da geht mir die Galle über.

 

Mirko Günther www.damastklinge.de Schmiedemuseum
Zuletzt bearbeitet: 31. März 2015 um 19:54, Mirko Günther

Re: Feldschmiede auf Fuhrwerk

2. Februar 2015 um 17:59

Hallo,

 

frag mal bei Erwin Littmann in der Nähe von Leipzig nach, der so ein Teil im Original noch in Betrieb hat.

Grüße

Mirko

www.damastklinge.de

Mirko Günther www.damastklinge.de Schmiedemuseum
Zuletzt bearbeitet: 2. Februar 2015 um 18:00, Mirko Günther

Re: Denkschrift "Schleifen"

28. März 2014 um 21:24

Die guten Vorsätze haben gegriffen: Heute mit Mundschutz.

maske.jpg

 

 

Mirko Günther www.damastklinge.de Schmiedemuseum

Re: Denkschrift "Schleifen"

27. März 2014 um 20:26

hmmmmm....

Du hast Recht..... und genau da macht sicher keiner Gedanken.

Schließe mich da ein. Habe viel mit Staubschutzmasken getestet, es lief aber immer durch die Maske die Brille an und das war Mist.

Ab morgen wird wieder mit Maske gearbeitet.

Wo gibts denn deine Masken ? Kosten ? und, kondensiert das "Wasser" an der Scheibe, oder klare Sicht  ?

 

Grüße

 

Mirko

 

 

Mirko Günther www.damastklinge.de Schmiedemuseum

Re: Geschmiedete Öllampen

2. Januar 2014 um 20:46

Hallo Sebastian,

deine Handschrift.... Einfach Edel ! Kompliment.

Sind sie brüniert ???

Und immer schön ruhig halten unter den Finnen, besonders, wenn es an den Rand des Klotzes geht.

Wer war es denn, der kleine LH ?

Viele Grüße

 

Mirko Günther www.damastklinge.de Schmiedemuseum

Re: Transport Lufthammer

10. November 2013 um 14:44
Hallo und Glückwunsch zu der Maschine, die ich schon ewig suche...

Und das an meinem Geburtstag und dann noch der Hinweis auf den Metzger...

Genau da isser drin....Sebastian, das ist Quälerei...

Halt ihn in Ehren, er ist sehr selten, ich hab mal einen mit 50 kg stehen lassen, der hatte gute 1,3 Tonnen.

Ich denke so um die 1000 kg wird er liegen .

Was hat er eigentlich für einen Hub ?

Ist er ev. zu verkaufen / Tausch ?

Viele Grüße

Mirko
Mirko Günther www.damastklinge.de Schmiedemuseum

Re: Frage zur Statik von Gebäuden?

2. November 2013 um 19:11
Geht in Ordnung. Da musst du dich bei uns einmieten, wir sind direkt mit dem Haus dran.
Da sind aber nur 40 dbA, das ticken der alten Uhr. ))

Hab's wirklich gemessen, man hört nix, Entfernung zur Schmiede 9 m.
Mirko Günther www.damastklinge.de Schmiedemuseum

Re: Frage zur Statik von Gebäuden?

2. November 2013 um 18:32
@ Maik

Das Gebäude sollte passen ( Kellerziegel, Scheiben für Straßenlärm anders rum eingebaut )

In der Schmiede 95 dbA bei schwersten Schägen und 3 laufenden Maschinen und 3 Meter vorm Tor 58 dbA ( inclusive. Amplitude)

Natürlich mit Tor zu.

Wenn man im Inneren des Tores noch einen Kunststoff-schallschutzvorhang setzt, kommt man noch gute 5 dbA runter.

Komm doch mal vorbei, ich zeigs Dir gern live.
Mirko Günther www.damastklinge.de Schmiedemuseum

Re: Frage zur Statik von Gebäuden?

31. Oktober 2013 um 18:07

Man sollte es hoffen....

Die Jungs brauchen Erfahrung mit Aktivisolierung von Pressen und müssen guten Gummi mit exakt der Eigenfrequenz herstellen können und dann die Höhen/Punkte exakt berechnen. Es werden meist Gummipaktete zur Frequenzüberlagerung aus verschiedenen Gummisorten gemischt und zusammengestellt.

Meine Isolierungen sind Punktisolierungen ( 8 - 12 Punkte) (keine Flächenmatte ), die unter der Schabotte nach einem Verlegeplan eingesetzt werden. Sie sind 100 mm hoch und hoffentlich ein Leben lang dauerbeständig.


Wenn nein, dann wirds Mist. Ich habe schon 2 Fundamente gezogen ( wegen Hammerwechsel ). Das ist nervig, insbesondere, wenn der Stapler es nicht schafft und man mit Hydraulik von Hand ran muss.


Und die Entsorgung vom C-45/50 Betonklotz mit viel Stahl drin möchte auch nicht jeder Entsorger machen. 

Deshalb richtig isolieren, dann ist im wahrsten Sinne des Wortes "Ruhe".


PS: Verwende seit neustem die neue Uvex Schmiedebrille mit Grauton. Vorteil, exakte Wahrnehmung der Glüh- und Anlassfarben.

Nachteil: schnell zerkratzt und durch die neuartige Innenbeschichtung ( früher war das grüne Plastikglas komplett eingefärbt und nicht innenbeschichtet, oder zumindest anders ) ist eine ungleichmäßige Schichtdicke drauf, die einen die Umgebung leicht verzerrt ( größer, kleiner , verschoben ) sehen lässt. Das geht nach 8 Stunden Schmieden in Ordnung, aber wenn man sie absetzt, merkt man sofort, dass was nicht stimmt....

aber:   Man braucht kein Bier mehr zu trinken, es schwankt auch so....

ist halt nicht alles perfekt. 

Könnte da auch Romane zum Gehörschutz und den Volllederhandschuhen schreiben...

Mirko Günther www.damastklinge.de Schmiedemuseum

Re: Frage zur Statik von Gebäuden?

30. Oktober 2013 um 22:20
Hallo,

ich bezieh mich mal auf Sebastian.

Der 40 kg Hartmann ist kein Problem, Bilz berechnet speziell für die Maschine die Dämpfer, gibt einen Fundamentplan incl. aller Materialien dazu analog von Schmiedeschlagpressen und Oberdruckhämmern und erreicht 95 % Isolierung, d.h. von 100 mkg Eintragsenergie werden 95 % wegisoliert, nur 5 mkg gehen ins Erdreich.

Da kannst du Mitternacht schmieden, das nimmt niemand wahr. Ich habe diese Isolierungen, die sind extrem gut, aber teuer und man muss sich exakt an die Fundamentpläne, die Schabottmassen und die Isoliermaterialien halten.
Das Einzige, was nicht geht, sind mechanische Hammerzuführungen, da die Maschine bei der Schlagserie bis zu 1 cm incl. Schabotte eintaucht und nach der Serie wieder hoch kommt. Bei Handarbeit kein Problem, prellt auch nicht.

Die Maschine merkt meine Frau im Haus nicht, aber wenn ich mit dem 10 kg Hammer Axtköpfe auf dem Amboss richte, dann spürt jeder die Wummerei. Meine Ambosse stehen auf Eiche ohne Gummi drunter.


Falls du die Sache angehen willst, melde dich bei mir, ich helfe gern. Du kannst die Dämpfer auch über mich kaufen.
Ich mach Dir den Plan und die Arbeitsanleitung dazu. Bilder gibst auch. Ich hab schon ca. 20 Hartmann-Besitzern so geholfen.


Die Sache mit der Stahlkiste geht auch, wenn die Dämpfer von Bilz drunter sind, allerdings ist es aufwändiger und der Schall wird nicht so gut isoliert. Der Hammer klingt hart oder hell, bei der Bilz-Version klingt er dumpf und weich.


Viele Grüße 
Mirko Günther www.damastklinge.de Schmiedemuseum

Re: Ich habe fertig...

21. September 2013 um 19:12
Kein Problem, komm vorbei im Museum, ich freu mich, wenn Besuch kommt.<br />
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Ja , an dem Schraubstock war ich seit 5 Jahren dran, erst war einer im Netz weg, dann hat ein Koll. Vor einem halben Jahr einen weggeschnappt. Ich dachte nie, dass es noch klappt, dann kam ein Tipp wegen dem Hartmann. Ich geh in die Schmiede rein und steh da wie versteinert.... Und dann auch noch parallel spannend, da war ich happy.<br />
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Der Hartmann ist echt eine Seltenheit in Deutschland, es laufen einige in Schweden. Der Hartmann hat dieses Modell mit dem Schriftzug Jupp in Deutschland schlecht verkauft, da Jupp ein Schimpfwort war.
Mirko Günther www.damastklinge.de Schmiedemuseum
Zuletzt bearbeitet: 21. September 2013 um 19:14, Mirko Günther

Ich habe fertig...

21. September 2013 um 16:50
Hallo,

nach nunmehr 14 Jahren Aufbaurackerei bin ich endlich fertig mit der Hammerschmiede.

Ich habe heute zum letzten mal das große Tor aufgeschoben und die langwierigste Suchaktion beendet.

Er ist da: Tiefspannschraubstock, Bj. 1920; 250 KG; parallel spannend, aus Guss mit Grundplatte, ein Monstrum. Ich hab so einen noch nie gesehen. Er hat 2 x Hochwasser abbekommen, ist aber noch top in Schuss.

Happy, Jaaaaaaa,  , Sebastian, ich habe ihn, hurra...


Da ich nach 10 Lufthämmern, Pressen und und und nun echt Schluss mit der Sammelei mache, sende ich heute Abend noch einen sehr schönen Kontakt zu einer voll eingerichteten ( außer eben der Tiefspannschrabstock ) Schmiede in Nordsachsen mit Lufthammer und allem, die ihr gern "plündern" könnt.
Ich sende da eine Inventarliste, Bilder und die Tel. Nr. des Verkäufers.


Nur soviel, es steht ein echter Jupp/Hartmann 40 kg, Bj. 1942 drin, der Original Hammer der Reparaturschiffe der dt. U-Boot Flotte des WK II, mit Papieren, es war ein Messekauf auf der Leipziger Messe 1942.

Der Meister ist vor 3 Jahren gestorben, die Witwe und ein ehemaliger Geselle räumen jetzt aus. 


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Mirko Günther www.damastklinge.de Schmiedemuseum
Zuletzt bearbeitet: 21. September 2013 um 16:56, Mirko Günther

Re: Schöne Maschinenhämmer im "Kleinformat"

30. März 2013 um 21:06
Hallo Sebastian,

Die Modelle sehen sehr gut aus.

Funktionieren sie auch ? Die Leitung und die Taster an der Seite deuten darauf hin.

Auf meine Anfrage zum schweren Fedehammer meldet sich leider kein Mensch.

Sonst auch niemand. )

Hast du schon mal einen Ajax/lasco 3 live gesehen ?
Mirko Günther www.damastklinge.de Schmiedemuseum