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dengelbengel

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Re: Axtstiel

from dengelbengel on 05/12/2019 09:57 PM

Also, Leute,
schmeißt doch nicht vor dem Nachdenken gleich was in die Tonne. Seht mal bei Krenzer unter "Rückwärtsspalter" nach (wie ein scharfer Abschroter zum Holzspalten) , dann wachsen schon kreative Umarbeitungsideen.
Gruß
Meinhard

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dengelbengel

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Re: Alter Schwede aus dem Sauerland

from dengelbengel on 04/01/2019 07:56 PM

Hej, Steffen,
grattis till ambolten! Jag ska besöka honom för att se om han förstaar nok lite svenka. 
Warum willst Du ihn nicht ins Fass auf Split stellen? Ein abgesägtes Blechfass kann man auch ein wenig von rund auf viereckig deformieren, damit der Fuß passt. Und dann: Schläge von oben!! 
Sag, wann der Rauch aufsteigt!
Meinhard

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dengelbengel

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Re: Hakensichel 20 cm

from dengelbengel on 04/01/2019 09:59 AM

Also, Mann,
diese wörtlich und bildlich genau dokumentierte Herstellung ist die reinste Doktorarbeit: DANKE! Die Sensensichel sieht sehr gut ausgewogen aus, gleichgewichtsmässig.
dengelbengel

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dengelbengel

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Re: Saufeder

from dengelbengel on 03/26/2019 09:04 AM

Sieht sehr gut aus: Einfach und zweckmässig. Die Spitze scheint mir etwas zu spitz. Gemäß einem Solinger Jagdmesserhersteller ist eine Punkt-Spitze "knochengierig". Eine flache gerundete Spitze, scharf und mir ca. 2mm Radius rutscht besser am Knochen/Rippe ab und geht ins Leben. 
Meinhard

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dengelbengel

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Re: Anleitung zum Schmieden einer Kräutersichel

from dengelbengel on 03/11/2019 03:31 PM

Hallo, Lutz,
so isset. Auch hier in der Praxis wieder zu sehen: Sichelbogen sammelt die Halme, linke Hand hält fest, ziehende Schneidbewegung, kein freier Mähschwung in Richtung Spitze: Kräutersichel für selektiven Schnitt.
Danke für die verständliche Bauanleitung.
Siehe auch: www.sensenhammer.de; am So., 17.3. sind da wieder Schmiedevorführungen.

Gruß

Meinhard

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dengelbengel

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Re: Noch ein Versuch eine Sichel zu dokumentieren

from dengelbengel on 03/11/2019 09:52 AM

Also, Leute, : Nachtrag:
Am (verregneten) Sonntag, 17.März sind in Leverkusen nachmittags wieder Schmiedevorführungen (www.sensenhammer.de) in der alten Sensenfabrik.
GrußMeinhard

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dengelbengel

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Re: Noch ein Versuch eine Sichel zu dokumentieren

from dengelbengel on 03/11/2019 09:40 AM

Also, Leute,
habe mir soeben nochmals die Fabrikation der Sichel angesehen und gemerkt, dass ich vergessen hatte, einige unscheinbare Kleinigkeiten zu erwähnen.
-Der Griff ist leicht aufgesetzt/hochgewinkelt. Das macht man bei Hausicheln und Einhandsensen, um bei bodennahem Schnitt die Knöchel zu schonen. Bei Kräutersicheln für selektive ziehende Schnitte ist das nicht nützlich. 
-Bei größeren dünnen Hausicheln und Sensen ist es für die Stabilität wichtig, den Rücken (rechtwinklig) aufzurichten und in das gebreitete dünne Blatt eine Längsmulde einzuarbeiten, sonst flattert oder knickt die Klinge.
-Das Wetzen geschieht im spitzen Winkel schräg zur Schneide, um eine Mikrozahnung zu erzielen. Eine Laubsäge schneidet schließlich auch in eine Richtung. Bei Sensen und Hausicheln ist die Wetzrichtung zur Spitze hin, wie der Schnitt, bei Ziehmessern/-sicheln Richtung Griff. Schon beim maschinellen Dengeln der Sensen in der Fabrik wird die gröbere Zahnrichtung geschmiedet. Es gibt auch Hausicheln und Zugsicheln/Bananenerntemesser mit Sägeprofil in der Schneide.
Wenn der Steffen mir hilft, könnt Ihr das mal auf Fotos sehen.
 
Gruß

Meinhard

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Re: Noch ein Versuch eine Sichel zu dokumentieren

from dengelbengel on 03/01/2019 08:39 PM

Also, Leute,
da habt Ihr ein sehr komplexes/kompliziertes Thema einfach angeschnitten. Allein die Definition von "Sichel" geht wörtlich in verschiedene Richtungen: Bei der Hausichel geht die Schneidbewegung in Richtung Spitze, wie bei der Sense, bei der keltischen Sichel (siehe Bilder von gegossenen Bronzesicheln im Netz) und bei der Steinzeitsichel handelt es sich, wie bei Euren kleinen Objekten, um Ziehklingen wie Rebmesser oder Gärtnerhippen.
Dass die Druiden goldene Sicheln hatten, war wohl mehr Optik: von Weitem sieht's sagenhaft golden aus, auch, wenn's Bronze ist. Ich bin auch schon auf den sagenhaften Schärfetest nach der Siegfriedsage (Filzhut im Bach, Daune im freien Fall) angesprochen worden. "So was kann ich euch auch schmieden, wenn ihr mir Drachenblut zum Härten besorgt."
Zu Sicheln und Sensen (siehe www. sensenhammer.de) : In Leverkusen wurde normalerweise C45 verwendet. Nach dem Härten wurde mit 400°C (!!) angelassen, dann war das Stück noch federnd elastisch, riss aber beim Dengeln nicht.
Zu Bronzeklingen (siehe www.kupferspuren.at): Habe aus einem Bronzestreifen von dort  eine gebogene Klinge gedengelt, durch erhitzen und abschrecken (wie bei Kupfer) versucht, das gedengelte=dadurch gehärtete Material wieder weicher und bearbeitbarer zu bekommen. (Erhitzen soll man nicht, laut Kupferspuren). Beim Zurechtschneiden der Klinge merkte man, dass die gute Blechschere ganz schön zu beissen hatte: "hammerhart". Da sich die gedünnte Kurve streckt, ist es vorteilhaft, bei Rundstangen den Sichelbogen zu übertreiben/enger zu biegen. Bei zu hoher Temperatur erlebt man bei Bronze Überraschungen.

Meinhard
(Sensenlehrer, Teilnehmer an 2 Sensen-WM, Förderv.-mitglied im Freudentaler Sensenhammer, ....)

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dengelbengel

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Re: kleiner Fallhammer

from dengelbengel on 02/28/2019 08:48 PM

Hallo, Martin,
schön, Dein neues Museumskind. Ich melde mich zur Taufe an und bringe auch etwas Weihwasser mit.
Gruß
Meinhard

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dengelbengel

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Re: Neue Figuren

from dengelbengel on 02/17/2019 08:52 PM

Also, Hermann,
wenn ich Deine Figuren so ansehe, werde ich sentimental: Volltreffer! Da hat Dich Deine Muse aber wieder voll inspiriert.
Gruß auch an sie
Meinhard

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