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PARX

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Auf's Herz gehört, Hufschmied geworden

von PARX am 12.02.2019 19:41

Hallo Leute,

 

viele hier träumen ja davon, beruflich sich in Richtung Schmieden zu entwickeln. Kai Kruschel hat es getan:

"Kai Kruschel lebt seinen Traum: Mit Mitte 30 beginnt der studierte Ingenieur beruflich noch einmal von vorne und erlernt das Handwerk seinen Ur-Opas - er wird Hufschmied."

SWR Landesschau Rheinland-Pfalz.

Viel Spaß mit Kai!

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PARX

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Re: Antriebsrad

von PARX am 11.02.2019 18:29

Hallo Klaus,
bei Ebay Kleinanzeigen findest du einem Menge Leute, die Lohndreharbeiten jeden Tag machen. Dort dürftest du am schnellsten und sehr nah bei dir um die Ecke jemanden finden, der deine Zerspanungswünsche erfüllt.
Viel Erfolg!

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Re: Beche 30 Kg generalüberhohlt

von PARX am 05.02.2019 15:28

Hallo Effzwo,

 

sehr schön, dass du die Frage des Bärgewichts aufklären konntest.

Dann handelt es sich bei dem Hammer wirklich um einen alten Bêché L1 "Albert" mit 30 kg Bär.

Zu den weiteren technischen Daten (lt. Prospekt):

Höchster Bärhub: 280 mm
Schläge/min: 220
Höhe des Hammers: 1550 mm
Breite: 799 mm
Länge: 1700 mm
Ausladung von Mitte Bär bis zum Ständer: 270 mm
Gesamtgewicht ca. 2.200 kg
Kraftbedarf: 2,5 PS

Ich drücke die Daumen, damit der Hammer in gute Hände kommt.

Glück Auf!

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PARX

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Re: Beche 80 Kg generalüberhohlt

von PARX am 05.02.2019 10:53

Hallo Effzwo,
vielen Dank, dass du für deinen Freund Horst den Hammer hier einstellst und so viele Informationen über den Zustand gibst.
Jedoch würde ich bezweifeln, dass der Hammer 80 kg Bärgewicht hat. Die Ziffern auf der gegossenen Maschinenplatte sind etwas irreführend, aber da die Kreise der "8" nicht geschlossen sind, würde ich dies als "3" lesen. Das stimmt auch mit meinen Unteragen zu den frühen Serien der Firma Bêché & Grohs überein. Dort wird ein L 1 Hammer mit Telegramm-Bezwichnung Albert und 30 kg Bärgewicht aufgeführt.
Vlt. könnt Ihr einmal eine Personenwage unter den Bär legen und das Gewicht wiegen. Es ist auch eher von Vorteil, wenn der Hammer "30kg" hätte, weil man für diesen keine BImschG-Genehmigung bräuchte und - wie du ja auch selbst berichtest - ein normaler Schmied mit einem solchen Hammer immer noch alles machen kann, was er will.
Viele Grüße!

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Re: Federhammer Ajax 1 (Hilfe und Fragen zur Anschaffung)

von PARX am 21.01.2019 21:13

Hallo Jan,

bei dem in Nordhorn angebotenen Federhammer handelt es sich um einen Ajax 1. Zu erkennen ist dies an den zwei Zustellschrauben an jeder Seite der Bärführung. Der Ajax 2 hat dort jeweils drei Schrauben. Die technischen Daten hast du ja schon der vom Moorschmied eingestellten Tabelle entnommen. Der Hammer kommt laut dieser auf ein Gesamtgewicht von 850-1.000 kg. Da ihm der vordere Schutzbügel fehlt, dürfte er aus den früheren Baujahren sein.

Der Hammer benötigt eine Antriebsleistung von gut 1-1,5 PS. Das mag noch mit einer Stromphase realisierbar sein, aber ich würde den Hammer insb. wegen des Anlaufstroms lieber an drei Phasen betreiben, auch wenn du jetzt noch ein Kabel legen musst.

Zum Fundament haben Lutz und Unsel schon alles gesagt. Insb. muss der Hammer etwas höher als das Chabotte stehen, so dass du auf jeden Fall ein Fundament bauen musst. Beachte, dass die Stellung des Gesenks nicht geändert werden kann und du bei diesem Hammer zum Arbeiten rechts von der Maschine stehen musst. Wichtig ist für die Steuerung der Ajax-Hämmer, dass der Antriebsriemen gut gewartet und eingestellt ist, da die Steuerung des Hammers über den Schlupf von Voll- und Leerscheibe erfolgt.

Die Ajax/Atlas- und nahezu baugleichen Lasco-Hämmer sind wohl die in Europa am meisten gebauten Federhämmer. Sie sind eben Vertreter von grundsolidem Maschinenbau und daher auch bei Maschinenliebhabern gesucht. Einige Damastschmiede haben die 30 kg Ajax 1-Version in ihrer Schmiede und sind damit hoch zufrieden. Also deine gewünschte Anwendung ist damit möglich.

Was den Preis angeht: Was ist der Hammer dir wert? Vor ein oder zwei Wochen wurde an der niederländischen Grenze ein Ajax 2 für 980 EUR angeboten. Das ist ein realistischer Preis gewesen. Einen Ajax 1 würde ich so auf 850 bis max. 1.000 EUR taxieren. Dazu wirst du noch in ein paar Dinge an dem Hammer investieren dürfen. Offensichtlich fehlt der Flachriemen (150-200 EUR) und bei dem Alter der Maschine sind die Federn möglicherweise ausgehärtet und werden bald brechen, wenn sie das nicht sogar (teilweise) schon sind.

Wenn es dieser Hammer nicht wird, dann wird es ein anderer. Lutz hat seinen UHF 50 vom VEB Kaltverformungsmasch.-Werk Karl-Marx-Stadt angepriesen, auf dem ich auch schon schmieden durfte. Eine sehr schöne Maschine! Die UHF 50 arbeiten nach dem gleichen Prinzip wie die Ajax-Hämmer und sind ebenfalls sehr robust. Nur musst du ggf. etwas weiter für einen solchen Hammer bis in die ehem. DDR fahren.

Glück Auf!

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Re: Lufthammer Mario Pensotti

von PARX am 07.01.2019 19:52

Hallo Benjamin,

 

Mario Pensotti hat seine "Ariete" (Widder) Lufthämmer in Italien mit den Bärgewichten von 35/70/100/125/180/350/500 kg gebaut. Es sticht ins Auge, dass die Konstruktion der Hämmern der von Bêché & Grohs aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg entspricht, da der Motorständer an die Maschine angegossen ist.

Ich schätze, dass dein Hammer entweder 35 oder 70 kg Bärgewicht hat. Genaueres könnte man sagen, wenn du ein paar Eckdaten herausmessen würdest. Denn dann könnte man bei den vergleichbaren Bêché-Maschinen nachsehen, welchem Hammer deinem entspricht. Miss mal den größten Bärhub, die Breite des Hammers, lies einmal die Leistung von dem Elektromotor ab und berechne anhand der Drehzahl vom Motor und dem Übersetzungsverhältnis des Antriebs, mit welcher Kadenz der Hammer schlägt.

Auch wenn die Pensottis in Italien verbreitet sind, in Deutschland sind sie selten, was sie für einen Schmied, der damit arbeiten will, von Nachteil ist, weil eben die technische Dokumentation nicht verfügbar ist. Hinzu kommt, dass der Hammer, wenn er exakt auf der Bêché-Konstruktion in diesen Baujahren beruht, vermutlich am Arbeitskolben ein Gleit- statt Nadellager hat, was wenn das verschlissen und ggf. auch der Kolbenbolzen mit beeinträchtigt ist, ein größeres Reparaturunterfangen erfordert.

Außerdem hat dein Hammer das Achtkant-Chabotte, was bei der Montage eine gewisse Raumhöhe erfordert, da man den Hammer über das Chabotte heben muss.

Unter dem Strich würde ich sagen, dass der Hammer nicht mehr als 1.500,00-2.000,00 EUR wert ist.

Einen 200er Pensotti kann man hier bewundern. Eine schöne Hundelunge hat er ....

Glück Auf!

 

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Re: Der Neue

von PARX am 10.12.2018 21:33

Hallo,
um hier die Diskussionen um das Öl gleich am Anfang einzufangen: Der Hammer von Oli ist einer der Baureihe 45, der neue von Lutz einer der Baureihe 19. Das Funktionsprinzip ist zwar gleich, aber die Umsetzungen der Hubgetriebe unterscheiden sich ganz erheblich. So ist die Hubverstellung vom 19er Hammer rein mechanisch und das Öl muss nur die Schmierung sicher stellen. Bei Olis Hammer übernimmt das Öl auch noch hydraulische Funktionen im Hammer, so dass man beide Ölanforderungen nicht miteinander vergleichen kann.

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Re: Der Neue

von PARX am 25.11.2018 23:03

Hallo Lutz,

 

ganz herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen alten Hammer. Es freut mich ganz besonders, dass wir für dich nun endlich einen PARX 19/2 gefunden haben. Der Hammer gehört in die Epoche der 1920er Jahre und passt damit genau in deine Schmiede.

Es zeigt auch, dass sich diese ganze Archivarbeit mit unseren Hämmern lohnt und es nicht unnütz ist, diese alten Zeichnungen alle aufzubewahren. Dadurch bekommt man dann auch immer mal wieder etwas aus der Schmiedeszene zugetragen. So auch in diesem Fall. Erst ist es ein Hinweis, wo ein alter Hammer steht und dann geht man der Information nach. Es bleibt spannend bis zum Schluss, ob man den Hammer auch wirklich erwerben kann. Es freut mich, dass du das Durchhaltevermögen behalten und auf die richtige Chance gewartet hast, die jetzt eben da war. Ich habe ja immer gesagt, irgendwann taucht der richtige Hammer auf!

Nun aber zu dem Hammer. Es ist ein PARX 19/2 mit 40 kg Bärgewicht und er trägt die Fabriknummer 609. Er wurde Ende 1927/Anfang 1928 an die Firma Geb. Theisen in Nürnberg geliefert. Diese Firma war ein Maschinenhändler, der insg. zwei Hämmer vom Typ 19/2 erhalten hat. Von dort aus ist er vermutlich in die Schmiede verkauft worden, aus deren Nachlass der Hammer nun in die Hacheschmiede umgesiedelt wurde.

Ich hoffe, dass sich der Verschleiß der letzten 90 Jahren in Grenzen hält und der Hammer ohne großen Reparaturarbeiten wieder in Gang kommt. Die bisherigen Bilder sehen gut aus und geben Anlass zu Hoffnung.

Glück Auf!

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Re: PARX Federhammer

von PARX am 22.11.2018 21:52

Hallo Martin,
vielen Dank für den Hinweis.
Der PARX-Hammer in Langenlonsheim ist ein 45/2 NBF mit 50 kg Bärgewicht.
Es stehen aktuell noch zwei weitere PARX-Federhämmer bei Ebay-Kleinanzeigen drin.
und
Glück Auf!

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Re: punziren anfang gemacht

von PARX am 03.11.2018 14:19

Hallo Torsten,
eine klasse Arbeit. Ich wünschte ich würde mit meinen beiden Händen das nur halb so gut hinbekommen, wie du im Moment mit einer Hand!
Glück Auf!

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