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Hacheschmied

37, Männlich

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Re: Der Neue

von Hacheschmied am 11.12.2018 06:20

Moin,
 
ja.. das ist der Grund warum ich im PC- Forum nichts poste.. ich habe schon öfters an so einem Ding gearbeitet, habs mir aber noch nicht so genau angeschaut wies wirklich funktioniert
 
Das Öl soll lt. Datenblatt und so gestern besprochen eigentlich keine Probleme mit Messing oder Bronze haben... aber ich frag zur Sicherheit noch einmal nach.. Telefoniere ja berufsbedingt recht häufig mit den Ölies..
 
Gruß
 
Lutz

Es ist sinnlos zu sagen: Wir tun unser Bestes. Es muss dir gelingen, das zu tun, was erforderlich ist.

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Hacheschmied

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Re: Der Neue

von Hacheschmied am 10.12.2018 18:43

Moin Oli,
 
ich werde nun auf ein GL5 85W140 umsteigen... Dies habe ich so mit meinem Schmierstofffachmann als eine gute Lösung erachtet. Alternativ waren wir am überlegen ein Bett- und Gleitbahnöl zu verwenden.
 
Ich weiß zwar nicht wie Du dieses Getriebe abdichten möchtest, es geht hier um Gleitlagerbuchsen und den Excenter, wie auch die Ausrückeinheit... aber ich sehe dort wenig sinnvolle Möglichkeiten dies in einem vernünftigen Zeit- und Kostenrahmen umzusetzen.. aber da ich genau diese Thematik jobmäßig auch betreibe (als Instandsetzter) kann es natürlich sein das ich hier keine Ahnung habe.
 
Schlußendlich macht Versuch klug.
Gruß
 
Lutz

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Hacheschmied

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Re: Der Neue

von Hacheschmied am 09.12.2018 10:06

So, der Hammer steht in seiner Ecke.
Ich habe Ihn so umgebaut das er nicht mehr über eine Transmission angetrieben wird sondern direkt mit einem Rucksackmotor. Hierfür ist der Riemenwerfer wie auch die Freilaufscheibe entfernt worden. Weiterhin sind die Klappdeckelöler erneuert worden. Als nächstes kommen neue Fangseile dran und einige Details in der Fußbedienung werden noch neu angefertigt und optimiert. Weiterhin habe ich mich dazu entschieden zähflüssigeres Öl zu nehmen da der Hammer eine gewisse Inkontinenz aufweist...
 
In der Motorplatte (Schichtleimholz) ist auch das Lager der Spanneinheit eingebracht. Dies orientiert sich an der originalen Spanneinheit. Der Motor war dabei und hat 4KW und 940u/min
 
Den Hammer habe ich auf das alte Fundament des Sichelschmidts und Schlasse aufgebracht was hierfür noch etwas erweitert werden mußte. Der Hammer ist mit Fischerdübeln M20 befestigt. Unter der Schabotte sind 50mm Schichtleimholz und 2 Lagen Schweißbahn.
Das Fußpedal muß ich noch fertigen. Es wird ähnlich dem Original einen Eichenholztritt bekommen, den ich ggf auch schwenkbar baue.
20181208_150348.jpg

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Hacheschmied

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Re: Ein Kindheitstraum......... oder meine eigene Schmiede

von Hacheschmied am 05.12.2018 05:05

Hallo,
 
ich wollte mal nachfragen.. was für einen Mörtel habt Ihr benutzt?
 
Ich frage deshalb, wenn man bei Bruchsteinen, die ja ein Naturprodukt sind, Zementmörtel nimmt, kann das zu Problemen führen.
 
(Ich weiß nicht wie gut Basalt Wasser aufnimmt und abgibt, es dürfte aber relativ wenig sein (von daher könnte das alles i.O. bei Dir sein))
 
Natursteine nehmen Wasser auf, und geben aber dieses auch wieder ab. Das ist ganz normal und sorgt eben in der Natur auf für die verwitterung der Steine. Ist das Wasser nicht schnell genug raus aus dem Stein, kann es eben im Winter zu Frostsprengungen kommen. Je kleiner also die Fläche ist, auf der das Wasser wieder aus dem Stein raus kann, desto länger bleibt Wasser im Stein, desto wahrscheinlicher sind Frostschäden.
 
Was hat das alles nun mit Zementmörtel zu tun?
 
Zementmörtel bilde eine eher wasserundurchlässige Schicht. Das heißt, der Stein kann sein Wasser nicht nach oben und unten loswerden (weil Fuge) sondern nur stirnseitig das Wasser verdunsten lassen. Dies führt dazu das die Wahrscheinlichkeit von Frostschäden sehr viel höher ist.
 
Normalerweise (so kenne ich das) sollte man bei Natursteinen einen Kalkmörtel verwenden der eben den Wasser"abfluss" zuläßt.
 
Ich bin diesbezüglich kein Fachmann, hatte mich aber einmal über diese Problematik mit mehreren Fachleuten ausgetauscht, denn ich habe die Problematik bei mir an der Schmiede.. und darf demnächst Kalkmörtel anrühren ;)
 
Gruß
Lutz

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Hacheschmied

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Re: Ich brauche eine Empfehlung für eine Esse

von Hacheschmied am 03.12.2018 08:02

Hallo,
ansonsten gibt es auch Leute, die die Teile herstellen und verkaufen (so wie mich)... Aber, es ist kein großes Hexenwerk ein Nageleisen selber herzustellen.
Weiterhin biete ich auch Schmiedekurse für Anfänger an (www.Hacheschmiede.de).
Da ich auch vor längerer Zeit autodidaktisch mit dem Schmieden angefangen habe... Der Rat mit dem Schmiedekurs und Schmiedetreffen ist wirklich gut, oft wurschtelt man sich selbst einen zurecht und schleift sich hervorragend Fehler und Unarten ein die man dann schwer rausbekommt, bzw. die einem das Schmieden verleiden. Obs der zu schwere Hammer ist, weil man einen wilden Ami in einem Youtubevideo mit so einem Brecher hat umgehen sehen, oder der wackelnde Amboss etc. pp..
Gruß
Lutz

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Hacheschmied

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Re: Der Neue

von Hacheschmied am 26.11.2018 18:04

Hallo,
ersteinmal danke für die guten Wünsche.. ich werde den Hammer hoffentlich bald in Betrieb nehmen können.
Ich hab jetzt noch ein paar Klappdeckelöler bestellt, um die defekten Ölstellen damit wieder restaurieren zu können.. was mir aber noch fehlt ist eine vernünftige Adresse für Stahlseile mit Kauschen. Hat jemand da eine gute Adresse die so etwas auf Maß herstellen?
Gruß
Lutz

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Der Neue

von Hacheschmied am 24.11.2018 17:29

Hallo,
heute möchte ich meinen Neuzugang vorstellen. Es war ein langer Weg bis zu diesem Punkt. Nachdem Parx (Olaf) hier im Forum diesen Hammer vorgestellt hat, war ich fasziniert von der Maschine (alleine schon aus Maschinenbautechnischer Sicht) und wollte so einen Maschinenhammer mein Eigen nennen.. Nun bin ich in der konfortablen Lage das ich 3 Maschinenhämmer habe.. Einen Parx 00, eine Sichelschmidt und Schlasse und einen UHF 50.... Ich hatte also Zeit um auf DEN richtigen Hammer zu warten...
und hier ist er nun:
Der PARX 2, von 1927

20181121_161656.jpg
Olaf gab mir auch den schlußendlichen Tipp wo ich mal nach diesem Hammer fragen sollte... der arme stand 32 jahre lang in einem Museumsdepot. Der Rest der Schmiede, die dort als Dauerleihgabe gelagert wurde ist in dunklen Kanälen verschwunden.. nur der Hammer nicht, denn er war zu schwer (1250 schlanke Kilos 40kg Bärgewicht). Dem Eigentümer habe ich dann den Hammer abgekauft, der nun froh ist das der Hammer seines Opas doch noch ein würdiges Zuhause bekommt.
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Nun gings an den Einzug... erstmal raus aus dem häßlichen Novemberwetter...
Auf Rundeisen mit einem Brecheisen schaffte ich den Moppel in vor die Werkstatt... dann half sein Stiefbruder aus dem Osten... und der UHF zog den Kleinen rein.
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In der Werkstatt gings dann weiter mit Kettenzug und Rollen und dann auch mit Hilfe von nem guten Freund.
Die Lagerbedingungen für den Hammer waren nicht so optiomal, aber ok... es ist etwas Rost dran. Hier wartetete Arbeit auf mich. Entrosten, reinigen, auseinanderbauen, warten...
Was sich feststellen lies.. die Zahnstange für die Exenterausrückung war fest... böse Erwartungen was mich im Inneren des Pleuls erwartet machten sich breit.. aber dann die Überraschung:
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20181122_182356.jpg
Blanker Stahl, blankes Messing und eine tolle Oberfläche!  Aber vorsicht!! Man achte auf die Details! Und das zieht sich durch den ganzen Hammer... hier hängt ein Teil mit dem anderen Zusammen.. und alles ergibt einen Sinn... Beim Pleul ist z.B. drauf zu achten das die Schrauben nachher nicht zu stramm angezogen werden.. deshalb sind sie gekontert und zudem mit einem Splint unter der Mutter gesichert...... Im Pleul selbst sind Distanzbleche für das einstellen des Lagerspiels. Dies ist auch ein Thema was sich durch den ganzen Hammer zieht... die Lager müssen alle separat eingestellt werden auf einen guten Lauf.
20181122_182448.jpg
Hier sieht man die Zahnstange und die Verschiebeeinrichtung die während des Laufens das verstellen des Excenters möglich macht. Unten die Rückholfeder sorgt dafür das der Hammer immer wieder in seine Nullstellung kommt... Sie ist besonders schön zu montieren....
Nachdem ich alles irgendwo grob und feiner gereinigt habe und alles geschmiert war, gings wieder an den Zusammenbau..
Wie schon geschrieben, das einstellen der Lager war etwas defiziel
Die nächsten Bauphasen werden sein, das ich eine neue Motorkonsole mit Spannrolle fertige, denn die erste die ich geschweißt habe, paßt leider nicht unter meinen Blasebalg...
Ich habe mich für den originalmotor entschieden (940U/min 4KW) mit einer 126iger Welle... dies kommt dann auf die Schlagzahl von 170 raus...  Hätte ich den praktischeren, neueren Motor genommen, wäre ich auf eine 82iger Welle rausgekommen, was mir von der Umschlingung nicht gereicht hätte.
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Rechts ist die Schabotte mit dem Kreuztisch und dem Amboss mit Vierkantloch
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Die Schrift wurde in Weiß nachgezogen, die Schmierstellen mit Roter Farbe markiert... Wer gut schmiert, der gut fährt
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Die Zahnstangenwelle mit dem Ein- und Ausrückgestänge
Die Nächsten Tage bzw. Wochen sind bei mir damit gefüllt das der alte SS rauskommt und versendet wird und ich den PARX 2 an den frei geworden Platz installiere.
Ich möchte mich in dem Zuge noch einmal bei allen lieben Helfern bedanken, angefangen mit Olaf, ohne den der Hammer noch in der Scheune stünde oder bei einem Gastwirt als Deko (das war die Alternative), bei den Helfern die mir bei solchen Projekten mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Ich freu mich auf die erste Runde mit dem Neuling
Gruß
Lutz

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Hacheschmied

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Re: Schraubstock

von Hacheschmied am 11.11.2018 20:44

Das ist ein Tiefspannschraubstock wie ich Ihn auch an der Werkbank habe.. manchmal ganz praktisch, aber es ist kein Schmiedeschraubstock.. da aus Guss...

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Re: Nochmal Thema ZINKFIBER....

von Hacheschmied am 04.11.2018 22:21

Nein, auf die leichte Schulter nehme ich das definitiv nicht..

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Re: verschiedene Stähle schmelzen

von Hacheschmied am 04.11.2018 16:17

Ich als Nichtbeteiligter möchte dringend um die Änderung der Überschrift bitten :)
Ansonsten fände ich eine fundierte, fachlich korrekte Aufarbeitung des Themas natürlich auch wünschenswert..
Gruß
Lutz

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.11.2018 16:30.
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