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Willi

22, Männlich

Beiträge: 683

Re: Hybrid-Klinge aus C90 und Edelstahl

von Willi am 15.07.2017 19:40

Hallo,

da nachgefragt wurde hole ich diesen alten Post nochmal hoch. Hier sind die Bilder die oben verschwunden sind:

CIMG1975-2.jpg

CIMG1976-2.jpg

Gruß
Willi

Jedes Werkzeug ist es wert von einem selbst hergestellt zu werden.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.07.2017 19:41.

Willi

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Beiträge: 683

Re: Damastprobe gesucht für Elementanalyse

von Willi am 15.07.2017 19:27

Hallo Bob,

ich sach ma so: nichts is unmöglich
V2A habe ich nicht da. Allerdings habe ich 1.4878 (X8CrNiTi 18-10), was V2A schon sehr nahe kommt. C90, C100 und C125W habe ich auch da, wäre also machbar.

Ich hab tatsächlich 2015 mal eine kleine Klinge aus 1.4878 und C90 geschmiedet. Ich guck mal ob ich den Beitrag im Forum wieder finde.
Rostfrei mit einem "sauberen" unlegierten Werkzeugstahl zu verschweißen ist garnicht so schwer. Edelstähle untereinander ist sehr viel schwieriger!!

Ich weiß nicht, ob sich eine Probe mit C90 und eine mit C100 viel unterscheiden werden, daher würde ich eine mit C90 und eine mit C125W vorschlagen. Dann ist der C-Unterschied am größten und man bekommt auf jeden Fall unterschiedliche Ergebnisse. Aber dazu kann dein Werkstoffexperte sich auch gerne nochmal äußern. Ich kann auch mit allen drei Stählen Proben anfertigen.

Wenn es dann noch was anderes sein soll müsste ich das Material erst organisieren. Die oben genannten Stähle hab ich hier rumliegen.

Gruß
Willi

Jedes Werkzeug ist es wert von einem selbst hergestellt zu werden.

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Willi

22, Männlich

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Re: Damastprobe gesucht für Elementanalyse

von Willi am 13.07.2017 10:19

Wenn man will, kann man dieses Experiment ewig ausweiten.

Die Grenzen zwischen den verschiedenen Stählen werden nicht als scharfe Grenzen auftreten, sondern es werden sehr wahrscheinlich irgendwo Mischbereiche, mikroskopisch kleine Einschlüsse usw. auftreten.

Allein schon im Hinblick darauf wie die Stähle sich genau miteinander "verbinden" ist die Untersuchung sehr interessant. Beim Schmelzschweißen ist die Verbindung der Werkstücke relativ gut nachvollziehbar. Plump: Ich mach beide Grenzen flüssig, lass beide ineinander fließen (bzw. füge flüssigen Schweißzusatz dazu) und lass alles erkalten, zack verbunden.

Wie das genau beim Pressscheißen abläuft weiß man ja garnicht so genau (ich zumindest nicht). Klar die Atomgitter werden im teigigen Zustand soweit gelockert, dass sie sich ineinanderschieben und verbinden lassen. Aber wo und wie genau verbinden sich die Werkstoffe??
Tritt die Verbindung auf Korngrenzen-Ebene auf? Oder auf noch tieferer Ebene?
Sprich:
Grenzt Korn A mit der Werkstoffzusammensetzung 1 an Korn B mit der Werkstoffzusammensetzung 2 und die Verbindung erfolgt nur an der Korngrenze?
Oder mischen sich die Stähle auf atomarer bzw. Metallgitter-Ebene und es entstehen, durch Durchmischung und Diffusion von Legierungselementen, Körner mit gemischter Zusammensetzung woraus wiederum eine Grenzschicht bzw. ein Mischbereich resultieren würde. Also Korn A grenzt an eine Reihe von Mischkörnern, welche dann an Korn B anschließen.

Zack hast du zwei gegenläufige Thesen die du untersuchen kannst.

Für den zweiten Fall, welchen ich für wahrscheinlicher halte, kannst du direkt einige Folgeuntersucheungen anstellen. Welche Zusammensetzung haben die Körner im Mischbereich/Grenzbereich. Ist ein Verlauf der Konzentration der Legierungselemente innerhalb der Grenzschicht zu beobachten?
Gleichen sich die Konzentrationen durch Diffusion beim schmieden schon soweit aus, dass man die eigentliche "Grenze" der beiden Ausgangsstähle garnichtmehr findet sondern nur einen "grauen" Übergangsbereich?
Wie verhalten sich die Körner mit gemischter Zusammensetzung bei der Wärmebehandlung?
Welche Mischbereiche bilden sich bei unterschiedlichen Stählen aus?

Du siehst: Fragen über Fragen

Was du für dich im Prinzip klären musst, ist worauf du genau dein Augenmerk legen willst. Danach kannst du die Art der Proben ausrichten und dann auch möglichst interessante Ergebnisse für deine Vitrine bekommen.
Wenn ich dir Proben mache fänd ich es auch schön wenn man auch ein interessantes Ergebnis raus bekommt.

Wer genau ist dein "Werkstoff-Fachmann"? Wo werden die Untersuchungen eigentlich durchgeführt?


Hoffe ich konnte eine Einschätzung aus Sicht der Werkstoffkunde geben!

Gruß
Willi

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.07.2017 10:26.

Willi

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Re: Damastprobe gesucht für Elementanalyse

von Willi am 11.07.2017 13:55

Hallo,

das Thema klingt interessant!! Würde mich freuen mitzumachen!
Ich wäre bereit dir eine Probe anzufertigen. Man könnte ja z.B. 5-6 verschiedene Stähle aufeinander schichten. Oder aber auch einen Grundwerkstoff immer wieder mit anderen Stählen kombinieren und sozusagen mehrere Proben miteinander vergleichen.

Sag mir was du brauchst und ungefähr bis wann.

Gruß
Willi

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Willi

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Re: Eisenteil welche Funktion?

von Willi am 13.05.2017 13:12

Hallo,

ich würde sagen es handelt sich um eine Sonderform von einem Dechsel (Klick). Hinten hast du ganz klar die Reste von einem Stielauge und vorne auf jeden Fall ein gewölbtes Blatt.

Dechsel sind im allgemeinen dazu da um Holz in irgendeiner Form auszuhöhlen. Bei manchen Anwendungen stößt man aber mit einem herkömmlichen Dechsel an die Grenzen. Z.B. bei Hinterschneidungen im Bauteil. Daher gibt es dann für diese Fälle Sonderformen mit dem Blatt in Stielrichtung wie bei einer Axt. Dennoch aber eben ein Gewölbtes Blatt zum aushöhlen.

Ein ähnliches Werkzeug sieht man wenn man dieses Video (Klick) bei exatk 3:20min pausiert. Da liegt ganz vorne ein Werkzeug was so aussieht als wäre es aus einem umgeschmiedeten Beil entstanden. Von der Grundidee her aber genau dein Werkzeug. Ab 6:35min sieht man das Werkzeug auch nochmal im Einsatz. Da gibt es sogar eins linksrum und eins rechtsrum.

Woher hast du dein Teil? Sieht ja sehr alt aus von der Patina her!

Gruß
Willi

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Willi

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Re: erster Ring

von Willi am 27.04.2017 01:02

Ich schlage vor "einfach" rostfreien Damast zu schmieden so wie diesen hier

(Wobei lediglich der Damast geschmiedet ist. Der Ring an sich ist komplett auf der Drehbank gefertigt)

Foto.jpg

Foto_1.jpg


Gruß
Willi

PS:
Rostfreier Damast is absolut sch**** herzustellen!!

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Willi

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Damastbeil

von Willi am 22.04.2017 15:00

Hallo

hier möchte ich euch mal zeigen was man schönes aus Damast machen kann. Ich hatte einen Barren, mehr oder weniger ein Reststück und hab dieses kleine Beil daraus geschmiedet. Das Auge wurde durch Falten/Umlegen des Barrens geschmiedet.
Das Beil ist insgesamt 320mm lang, die Schneide hat 50mm und es wiegt ca. 300g.


Der Barren hatte vorher 100 Lagen, durch das umlegen sind es nun im Schneidenbereich natürlich 200 Lagen.
Die verwendeten Stähle: 100Cr6, 75Ni8, C70

Den Stiel habe ich aus Kirschholz geschnitzt.

Seht selbst:
beil7.jpg

beil52.jpg

beil8.jpg

Das hier gefällt mir besonders, das X ist rein zufällig enstanden, aber ich finde es klasse!
beil6.jpg

Ich hoffe euch gefällts!

Gruß
Willi

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Willi

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Re: Materialauswahl Wiedehopfhacke

von Willi am 13.04.2017 11:58

Sehr schön! Gute Vorarbeit!

Mir sind jedoch folgende Punkte aufgefallen:
-Das Hackenblatt scheint zur Schneide hin dicker zu werden. Kann an der Perspektive oder dem Foto liegen, aber wenn dem so ist, dann würde ich das bei der endgültigen Version korrigieren.

-Dann ist der Übergang vom Auge zum Hackenblatt (von oben betrachtet) ein klein bisschen schmal. Kann auch wieder an der Perspektive liegen, aber dort setzt beim arbeiten die größte Hebelwirkung an, sollte also nicht zu schmal sein.

-Hast du einen Steg ins Hackenblatt eingeschmiedet?

-Das "Axtblat" scheint mir gegenüber dem Hackenblatt etwas zu massiv. Am Ansatz stabil genug, aber zur Schneide hin könnte es ein wenig schmaler auslaufen.

Der Schwung im Werkzeug und die allgemeine Form gefallen mir sehr gut! Meinen Respekt für eine so gute Vorarbeit und Planung!
Bin gespannt auf die fertige Hacke.

Gruß
Willi

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Willi

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Re: Neubau vom Schornstein ?

von Willi am 13.04.2017 11:43

Hallo Martin,

ich habe mir zunächst Stahlrohre und als diese dann nach ca. 5-6 Jahren durchgerostet waren, Edelstahlrohre gegönnt. Einfach nach oben raus gezogen und den Teil, der oben aus dem Dach raussteht mit hitzefestem Lack schwarz lackiert.
200mm Ofenrohr, senkrecht 4m hoch, zieht einwandfrei.

Da deine Werkstatt ja aber eher ein halbes Museum werden soll (wenn ich das richtig verstanden habe), würde ich mir das mit einem eher unschönen Edelstahlkamin überlegen.
Bei dir macht wahrscheinlich eher ein gemauerter Schornstein Sinn.

Bezüglich Schornsteinfeger:
Wenn du eh, die Werkstatt neu aufbaust und auch hier und da offentlichkeitswirksam präsentieren willst (Stichwort Museum), würde ich den Schornsteinfeger von vornherein ins Boot holen.
Bei einem gemauerten Kamin, wird er nicht viel zu meckern haben, kann dir aber vielleicht wertvolle Tipps für die Dimensionierung geben.

Gruß
Willi

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Willi

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Re: Materialauswahl Wiedehopfhacke

von Willi am 12.04.2017 15:08

@Thorkell:

Bis du den Fäustelkörper und das zu kleine Auge umgeschmiedet hast, hast du genausoviel Arbeit wie wenn du mit geeignetem Material gleich ein Auge in der richtigen Größe aufdornst.

Die alten Spitzen von Spitzhaken sind auch nur C45 oder was sehr ähnliches. Wenn man schnell voran kommen will, nimmt man am besten Material in der geeigneten Größe.
Wenn man solche alten Spitzen rumliegen hat, kann man da sicher eine paar kleinere Werkzeuge drauß schmieden, eine ganze Hacke wie es hier der Plan ist, eher nicht.

Jedes Werkzeug ist es wert von einem selbst hergestellt zu werden.

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