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unsel

56, male

Moderator Rennofen

Posts: 518

Re: Belüftung von Kohleschmiede

from unsel on 06/18/2019 10:42 PM

Was heisst hier "Profis" nutzen sowas nicht?
Hast du schon mal den legendären Japanischen Klingenschmieden beim Schmieden zugesehen?

Eine solche Konstruktion ist so ziemlich das einfachste und billigst mögliche.

Gruss Rom.
 

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Metaller

51, male

Posts: 15

Re: Belüftung von Kohleschmiede

from Metaller on 06/18/2019 09:42 PM

Hallo,
nochmal nix für ungut:
würdet ihr einem Anfänger ernsthaft raten
- sich eine Seitenwindesse selbst zu konstruieren und
- zu bauen und
- damit schmieden zu lernen?
Finde ich - als Anfänger bzw. für Anfänger- schon relativ "sportlich"...
Zu meiner Entschuldigung (bez. "Profis nutzen sowas nicht")
sei noch angemerkt, das ich in OWL noch nie eine Seitenwindesse gesehen habe,
aber schon einige "normale"...  
Liebe Grüße
Andi

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MuffinKran

50, male

Posts: 7

Re: Welche Zangen zum Einstieg

from MuffinKran on 06/18/2019 09:21 PM

Moin zusammen,
Ich als Anfänger (mach das seit einem guten halben Jahr) habe auch die Erfahrung gemacht dass es erstmal reicht mit einer Wolfsmaulzange und Flachzange. Da kann man schon viel mit machen. Mittlerweile habe ich schon mehr beisammen, aber auch teilweise andere Zangen umgearbeitet, zum Beispiel eine alte Wasserpumpen die nicht zu verstellen war . Daraus ist eine Rundzange geworden, für Schnörkel und so. Momentan arbeite ich gerade eine alte Kneifzange um . Damit möchte ich gut Nägel festhalten können. Vorteil ist alte Kneifzangen und so will keiner mehr haben wenn sie ihre Funktion nicht mehr erfüllen. Findet man schnell Mal im Schrott.

Als Übungsmaterial eignen sich auch sehr gut Nägel. Die Kosten nicht so viel und man kann da Recht gut mit üben .
Haken und Schmecken kann man da gut von machen. Und Nägel gibt es auch erschwinglich bis 8 oder 10 mm Durchmesser. Genug Material zum üben.

In dem Sinne, schöne Grüße von der Insel Ingo

Reply Edited on 06/18/2019 09:22 PM.

Gravedigger

54, male

Posts: 700

Re: Mein Lieblingshammer

from Gravedigger on 06/18/2019 04:30 PM

Servus Jochen,
Gladenbach ist nun wirklich keine Entfernung. Ich hab meine Metallausbildung noch in der alten Berufsschule( heute Hans Viessmannschule) gemacht, da war das BFS gerade in der anfänglichen Bauphase also muß das kurz nach dem Krieg gewesen sein fragt sich Welcher).ich bin momentan noch in der Reha,sonst hättest Du gerne mal auf die Schnelle vorbeischauen können., können wir aber gerne mal festhalten wenn die Reha abgeschlossen ist und Du kannst mal die Schmiedehämmer von 1 bis 2 Kilogramm testen, Du wirst dann schnell feststellen, dass zwischen Fäustel, Schlosserhammer und Schmiedehammer ein Riesenunterschied ist. Gib mir einfach per PN Deine Durchwahl und ich melde mich bei Dir wenn die Reha abgeschlossen ist. Übrigens falls Du am Sonntag (23.06.2019) Zeit und Lust hast, komm einfach mal nach Freudenberg das lohnt sich ganz sicher, ich werde auch vor Ort sein.
Gruß Manfred

Und ist das Leben noch so trübe, hoch die Rübe.

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DerSchlosser

55, male

Posts: 1571

Re: Welche Zangen zum Einstieg

from DerSchlosser on 06/18/2019 11:44 AM

als Ergänzung zu Noobriders Ausführungen:

ein Hörnchen (zum Einstecken in das Vierkantloch) gehört zur Grundausstattung

Als Hammer kann ich Dir zusätzlich noch einen 1,5 KG Schmiedehammer empfehlen (von Krenzer, erhältlich bei Angele).

Mit dem 1 KG Hammer kommst Du nicht weit...wobei er für Anfänger und für kleinere Sachen durchaus praktisch ist!

Gruß DerSchlosser

 

 

Ein Hoch dem ehrbaren Schmiedehandwerk!

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noobrider

27, male

Posts: 66

Re: Welche Zangen zum Einstieg

from noobrider on 06/18/2019 11:11 AM

Oli hat ja schon gesagt, die alternative zu Angele wäre Fa. Krenzer in Ennepetal. 

Auch wenn alles im Forum zu finden ist, gebe Ich dir trotzdem auch mal "eben" nen Überblick, wie Ich ihn für sinnvoll halte. 
Jenachdem WAS geschmiedet werden soll und welche Dimensionen, kommt man am Anfang meiner Meinung nach mit 2 Wolfsmaulzangen ganz gut hin. Eine "kleine" 30cm Länge mit passendem Maul ist normalerweise im Bereich von 4mm rund/flach und bis 10-15mm Rund ganz gut zu gebrauchen. Eine Nummer größer als 40er ist dann im Bereich darüber ganz gut zu gebrauchen. 

Alles danach wäre dann wirklich abhängig von dem, was du machen willst. Sinnvolle Ergänzungen sind dann Flachzangen, reine Rundzangen, Schloss-Maul-Zangen.
Im Prinzip kann man aber mit der Wolfsmaulzange beginnen lernen, wie man Zangen schmiedet und sich alles weitere selbst herstellen.

Sinnvolle Gesenke sind auch wieder abhängig von dem, was du machen willst. Auch wieder meine Meinung, aber Ich denke (wenn die Ambosskanten okay sind) dann braucht es für den Anfang nen Abschrot.

Stahl.. die Antwort wäre wieder, hängt davon ab, was du machen willst. 
Eigene Werkzeuge? C45/C60 in ausreichend großen Dimensionen. Damit kannst du Gesenke, Hilfshämmer, Äxte, Hämmer usw herstellen. 
Federn nutze Ich überwiegend für Meißel, Dorne usw.  oder für "einfache", stabile Messer. 

Hämmer.. wenn du dich mit 1kg erstmal wohl fühlst, fang damit an. Ich denke gerade anfangs kann ein zu schwerer Hammer die Technik versauen, allerdings muss man eben fehlendes Gewicht durch mehrarbeit ausgleichen. 

Sonstiges? Das Forum ist schon eine sehr umfassende Sammlung an Tipps, Hilfen, Tutorials, Leuten auf die du zurückgreifen solltest. Lies Bücher, hau Stahl platt, frag nach Hilfe. Geh zu Treffen, falls es die in deiner Nähe gibt. 

Grüße
Kai 

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Schmied-Wagner

-, male

Posts: 67

Re: Löschtrog

from Schmied-Wagner on 06/18/2019 10:09 AM

Hi 

Ja die Abwicklung vom Kegelstumpf ist eigentlich sogar ziemlich simpel. Kann Ich aber nur auf der 1-1 Zeichnung, und da die 1-1 Zeichnung meistens die Zeit der Arbeit übersteigt, mach Ich es immer mit Augenmaß. Wenn der Flachstahl nicht zu dick gewählt wird, zieht der sich eventuell auch schon bei.

Gruß Alex 

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jpostlma
Admin

24, male

Moderator

Posts: 135

Re: HAMMER IN Sperberslohe (24.) 26. - 28. Juli 2019

from jpostlma on 06/18/2019 09:52 AM

Hallo Leute,

wir wollten euch noch einmal besonders auf einen Anfänger-Schmiedekurs am HAMMER IN 2019 aufmerksam machen!

 

Diesen wird Christoph Küllinger, Schmiedelehrer an der HTL Steyr, (Österreich) am Mittwoch Abend und Donnerstag (24.-25.Juli) am HAMMER IN in Sperberslohe halten!

 

Beschreibung: Dieser Grundkurs vermittelt theoretische und praktische Grundlagen des Schmiedens. Vom Entfachen und Führen des Kohlefeuers, über elementare Techniken mit dem Schmiedehammer, zur richtigen Körperhaltung am Amboss bietet dieser Kurs eine Basis auf der aufgebaut werden kann.
Mittwochabends werden nach einem kurzen Vortrag, in gemütlicher Runde theoretische Grundlagen besprochen und Fragen geklärt. Während Donnerstagvormittag Grundtechniken geübt werden, kann am Nachmittag kleineren Projekten und eigenen Ideen nachgegangen werden.

Zielgruppe: Schmiedebegeisterte die den ersten Schritt wagen wollen.

 

Alle Kursinfos und die Anmeldung findet ihr hier: http://hammer-in.de/kurse-2019

 

schöne Grüße

Johannes

"A dream you dream alone is a dream. A dream you dream together is reality"
John Lennon

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Worschdsub

42, male

Posts: 964

Re: Welche Zangen zum Einstieg

from Worschdsub on 06/18/2019 08:39 AM

Wenn Du Schmiedewerkzeug brauchst:
Probiers mal bei der Fa. Krenzer in Ennepetal!
Gruß
Oli
Ansonsten nutze die SuFu! Deine Fragen wurden hier schon alle diskutiert!

previous proper planning prevents piss poor performance

Reply Edited on 06/18/2019 08:42 AM.

unsel

56, male

Moderator Rennofen

Posts: 518

Re: Belüftung von Kohleschmiede

from unsel on 06/18/2019 08:21 AM

Hallo Allerseits,

Die Seitenwindesse ist die älteste Form des Schmiedefeuers. Sie hat in meinen Augen allerdings 2 gewaltige Vorteile :, erstens kann die Windzufuhr weder beim Feueschweissen noch vom Brennmaterial durch hinab tropfende Schlacke behindert werden, und zweitens so finde ich lässt sich dadurch dass man die maximale Hitze neben und nicht unter dem Werkstück hat die Feuerführung ( oxidierend/reduzierend) bedeutend einfacher einschätzen. Dies macht das Schweissen kleinerer Querschnitte einfacher. Dass die Holzkohle heraus geblasen wird kann ich nicht bestätigen, da die eingesetzte Menge sowieso höher ist als Mineralische.
Wassergekühlte Formen erhöhen bestimmt die Lebensdauer der Esse, aber sicher auch den Preis, ob sich das lohnt muss jeder selbst wissen.

Gruss Rom.

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