historischer Anker

22. April 2016 um 06:46
Da ich einmal dran vorbeigetigert bin.. und ich fand an dem Anker gibt es schmiedetechnisch viel zu gucken, hab ich mal ein paar Bilder gemacht in denen man recht gut die Herstellungsweise wie auch das Material erkennen kann.20160326_154717g.jpg

Man erkennt denke ich recht gut den Aufbau des Puddeleisens und auch die Schweißungen am Anker


20160326_154711g.jpg

20160326_154711g.jpg

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Hier finde ich die Mittelbolzen sehr interessant die sehr viel weniger Korrusionsansatz haben als die Ringe..
Es ist sinnlos zu sagen: Wir tun unser Bestes. Es muss dir gelingen, das zu tun, was erforderlich ist.
22. April 2016 um 08:53
Hier finde ich die Mittelbolzen sehr interessant die sehr viel weniger Korrusionsansatz haben als die Ringe..

Das ist wohl der Bewegung und der Reibung der Ankerkette geschuldet. Der Zug kommt ja schließlich nur auf die ringe. Man sieht doch deutlich wie die schon abgearbeitet sind.
Aber alles in allem eine Tolles Stück Vergangenheit was du uns da zeigst.
Schwingt den Hammer!
Gruß Martin
22. April 2016 um 13:51
Ich denke eher das es hierbei um eine andere Stahlzusammensetzung geht.. es könnte ein noch niedriglegierterer Stahl sein als das Kettenglied um eine Schweißung ggf. zu begünstigen.

Der Anker stammt wohl von 17hundertirgendwas und wurde vor borkum gefunden... Er liegt in Greetsiel.. da hatte ich auch erst einen Schmiedestreifzug angedacht, doch leider hatte ich recht viel Familie dabei die diese Detailfreude am Metall nur bedingt teilt. Allerdings gibt es in G.S. einige interessante Gusszäune etc....
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